Kapitel 04 / SOCIAL & NETWORKS

Transparenz

und

Privatsphäre

in einer

digitalen

Welt

Das Internet birgt nicht nur viele Chancen, sondern auch Ge- fahren für Gesellschaft und Wirtschaft, sagt Daniel Domscheit- Berg. In seinem Essay beschreibt er, wie die Digitalisierung neue Machtverhältnisse schafft – und wo dabei die Risiken liegen. War- um wir alle weniger leichtsinnig mit unseren persönlichen Daten umgehen sollten und die Politik dringend aus ihrem digitalen Dornröschenschlaf aufwachen muss, erörtert der ehemalige Spre- cher von WikiLeaks in einem Gespräch mit dem Chefredakteur Digitale Medien F.A.Z. Mathias Müller von Blumencron.


ILLUSTRATIONEN // ROBERT HANSEN

AUTOR // DANIEL DOMSCHEIT-BERG, NETZAKTIVIST, AUTOR UND EHEMALIGER

SPRECHER VON WIKILEAKS

INTERVIEW // DANIEL DOMSCHEIT-BERG IM GESPRÄCH MIT MATHIAS MÜLLER VON

BLUMENCRON, CHEFREDAKTEUR DIGITALE MEDIEN F.A.Z. 

DIE ZWEI GESICHTER DER

DIGITALISIERUNG

E

s scheint paradox: Mit der Digitalisierung kamen die großen Versprechen von mehr Wohlstand und Teilhabe, von mehr Transparenz, dem gläsernen Staat und gläsernen Unternehmen. Wenig davon hat sich bisher bewahrheitet. Es sind nicht Staaten und Unternehmen, die einen digitalen Striptease hinle-

gen, sondern Bürger und Konsumenten. Wir erleben nicht ein Aufblühen von Transpa- renz und demokratischer Kontrolle, sondern die Abschaffung unserer Privatsphäre und das Erstarken unkontrollierter wirtschaftlicher und politischer Überwachungssysteme. Und irgendwie helfen wir alle ganz fleißig mit.

Wieso ist das so? Ist es uns wirklich egal? Ich glaube, das Pro-blem liegt ganz woanders.

Wir befinden uns am Beginn einer dritten industriellen Revolution. Autoren wie Je- remy Rifkin haben dies ganz wunderbar auf den Punkt gebracht. Wie andere industrielle Revolutionen auch besteht diese dritte aus Teilrevolutionen in den Bereichen Kommuni- kation, Energiegewinnung und Logistik. Und es sind die Versprechen dieser Teilrevolu- tionen, die wir so positiv mit der Digitalisierung assoziieren: dezen-trale Energieproduk- tion, die durch eine intelligente Vernetzung realisiert wird, damit weniger Abhängigkeit von großen Energieerzeugern und vor allem die Möglichkeit eines ökologischeren Da- seins auf diesem Planeten. Eine dezentrale Logistik, die Share-Economy-ähnliche Dyna- miken hervorbringt und damit eine Welt, in der nicht mehr jeder alles besitzen muss, um es nutzen zu können. Im Kern der Sache steht eine dezentrale Kommunikation, die zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe, mehr Bildung und auch mehr Mitbestimmung und Kontrolle verhilft. Es gibt sie, die Positivbeispiele für eine solche Richtung. Schauen wir nach Estland, einem digitalen Vorreiterstaat, so können wir eine Idee davon bekommen, wohin es führen kann, wenn ein Staat erklärt, dass man nun „Country as a service“ ma- che – also den Staat als Dienstleistung entwirft. Doch wieso finden sich so wenige sol- cher Positivbeispiele?

Betrachten wir die Natur eines gesellschaftlichen Um- bruchs, den eine indus-trielle Revolution bedeutet. Verset- zen wir uns kurz in die westeuropäische Realität vor etwa 600 Jahren, als die Buchdruckmaschine Einzug in die Welt hielt. Bis dahin war das Privileg, lesen und schreiben zu können, entscheiden zu können, welches Wissen für zukünftige Generationen schriftlich festgehalten wird und auch mit welchem Tenor Geschichte überliefert wird, in den Händen einiger weniger Geistlicher und Adliger. Mit der Einführung der Buchdruckmaschine wurde dieses Pri- vileg innerhalb kürzester Zeit abgeschafft. Es folgten dra- matische und fundamentale Konsequenzen. Das System der damaligen Welt wurde nicht nur infrage gestellt, son- dern es wurde ein erster Gegenentwurf propagiert. Ein Monopol wurde abgeschafft, Hierarchien eingerissen, Wissen demokratisiert. Viel radikaler und disruptiver hät- te ein Einschnitt wohl kaum verlaufen können.

Wir sind heute in einer ähnlichen Situation. Analog zum Buchdruck erleben wir mit dem Internet eine Kommunikationsrevolution, die Herrschaftswissen zu demokratisieren vermag, die mehr Menschen Zugang zu Bildung ermöglichen und damit zu einer Per- spektive verhelfen kann, die Dezentralität fördert und Monopole schwächen kann. Wir erleben aktuell aber auch, wie mächtig Monopole werden können, wenn sie es schaffen, dieses Werkzeug für den Ausbau ihrer Macht zu nutzen. Stellen wir uns vor, wie unsere Geschichte wohl verlaufen wäre, wenn die katholische Kirche es vor 600 Jahren ge- schafft hätte, die Kontrolle über die Buchpresse und deren Verbreitung zu erlangen, so können wir uns dem Problem, das Konzerne wie Google, Facebook und Amazon dar- stellen, langsam annähern. Sie sind die katholischen Kirchen unserer Zeit, sie sind Kon- strukte der Vergangenheit, einer auslaufenden zweiten industriellen Revolution, und sie stellen eine immense Gefahr für unsere Zukunft dar. Selbiges gilt für das Selbstverständ- nis der meisten „modernen“ Staaten. Digitalisierung wird nicht genutzt, um den Staat zum besseren Diener zu machen, sondern um die Macht des Staates über den Bürger auszubauen. Überwachungsstaat und monopolistische Strukturen sind das andere Ge- sicht der Digitalisierung.

Und genau hier liegt die Herausforderung unserer Zeit. Wir brauchen eine gesell- schaftliche Antwort, einen Konsens, welchen von beiden Wegen wir einschlagen wollen. Meine Wahl ist ganz klar, und ich denke, wir müssen zulassen, ja einfordern und antrei- ben, dass diese Revolution so disruptiv sein kann wie die Einführung der Buchpresse, da- mit dieses positive Potenzial der Digitalisierung wirklich freigesetzt werden kann.

Es ist dieser Übergang, der so schwierig ist, denn er erfordert, das Alte loszulassen und einzustampfen. Wir leben in einer Zeit höchster Individualität. Es gilt, die Grundla- ge dieser Individualität, unsere Privatsphäre, zu schützen und die uns durch digitale Werkzeuge verliehene Macht zu nutzen, um Wirtschaft, Politik und die Welt um uns her- um neu zu erfinden.

Aufklärungsarbeit: Mathias Müller von Blumencron (links), Chefredakteur Digitale Medien F.A.Z. und Daniel Domscheit-Berg (rechts), ehemaliger Sprecher von WikiLeaks, diskutierten beim Innovationstag über die Digitalisierung.

Die Snowden-Affäre war für viele Menschen ein Eye Opener. Das wäre eine große Ge- legenheit zu einem Neustart gewesen. Wo ist dieser Neustart geblieben?

DANIEL DOMSCHEIT-BERG: Ich hätte mir schon erwartet, dass diese Affäre mehr Ef- fekte hat. Ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie irgendwen getroffen, der wirk- lich der Meinung war, dass er nichts zu verbergen hat. Trotzdem scheint man in der Politik der Meinung zu sein, dass es die meisten Menschen gar nicht interessiert, wenn sie bespitzelt werden. Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor. Wir alle können nicht mehr ohne diese digitalen Werkzeuge wie WhatsApp oder Facebook auskommen, sonst sind wir nicht Teil unseres sozialen Gefüges. Es gibt keine wirkli- che Alternative und das ist eine riesige Hilflosigkeit. Aber diese Hilflosigkeit wird fehlinterpretiert als Apathie oder Desinteresse.

Was den Schutzbereich des Individuums gegenüber dem Staat angeht, sehen wir in den letzten Jahren – gerade im Anschluss an die Snowden-Affäre –, wie sich ein Staat nach dem anderen ein neues Geheimdienst-Gesetz gibt, und all das, was vorher im Verborge- nen stattgefunden hat, auf ein legal sicheres Fundament stellt. Gerade haben die Schweizer ein neues Geheimdienst-Gesetz erlassen, das weitere Eingriffsmöglichkeiten in die persönliche Sphäre zubilligt. Weil sie nicht Angst vor dem Staat haben, sondern vor Terrorismus und Kriminalität. Man entscheidet sich für die persönliche Sicherheit und nicht für die Datensicherheit …

DDB: Man kann Menschen mit wenigem so gut beeinflussen und vor sich hertrei- ben wie mit Angst. Und diese Angst wird systematisch geschürt in den letzten Jah- ren. Wenn man sich Statistiken zu Terrorismus anschaut, dann leben wir heute in einer Zeit, die extrem sicher ist, gerade hier in Deutschland. Trotzdem kommt es so rüber, als müsste man vor irgendetwas geschützt werden, und man nimmt deshalb alles Mögliche willig in Kauf. Doch um auf die Snowden-Affäre zurückzukommen: Eigentlich berührt das, was Snowden aufgezeigt hat, nicht nur das Verhältnis von Staat und Individuum, sondern auch das Verhältnis von Unternehmen und Indivi- duum. Die NSA und andere Geheimdienste ziehen die Informationen ja nicht illegal aus den Einwohnermeldebehörden. Diese Informationen werden von privatwirt- schaftlichen Unternehmen extrahiert und egal, ob sie die an einem Unterseekabel abzapfen oder ob sie die aus einer Cloud holen, ohne dass es jemand mitbekommt, es sind beides kommerzielle Unternehmen, die das Kabel wie auch die Cloud betrei- ben. Wir lernen dank Snowden also zusätzlich etwas darüber, wie viel diese Konzer- ne über uns wissen. Und die sind nicht demokratisch legitimiert. Was Unternehmen mit unseren Daten machen, findet in einem komplett rechtsfreien Raum statt.

Eine Konsequenz der Snowden-Affäre war, dass sich große Konzerne wie Apple und Google bemüßigt fühlen, ihre Sicherheit gegenüber staatlichen Eingriffen zu verstärken. Ist das Marketing oder genuine Überzeugung?

DDB: Bis zu einem gewissen Grad ist das genuine Überzeugung. Aber natürlich geht es auch um kommerzielle Interessen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es heute einen riesigen Markt gibt – im Übrigen hoffe ich, dass Europa den für sich entdeckt –,der nicht bedient wird, nämlich der Markt der vertrauenswürdigen Technologie. Die Snowden-Affäre hat enorm am Vertrauen in Technologie gekratzt. Das führt natür- lich dazu, dass die Unternehmen nachbessern müssen, damit die Leute ihre Produk- te weiter benutzen und nicht jemand anderes diesen Teil des Marktes für sich erschließt.

Beim Kampf zwischen Apple, dem mächtigsten Technologiekonzern der Welt, und Ba- rack Obama, dem mächtigsten Präsidenten der Welt, standen mindestens 50 % der Amerikaner auf der Seite der Regierung und nicht auf der von Apple …

DDB: Das sagt wieder ganz viel in der Debatte über Angst und Sicherheit aus. Das eigentliche Problem ist aber ein anderes: Apple kann ja, genau wie andere, sagen, dass sie jetzt Vorkehrungen treffen, damit das Ausspionieren nicht mehr möglich ist. Auf der anderen Seite weiß aber jeder, der mit Technologie zu tun hat, dass es sehr schwierig ist, sich an Sicherheit überhaupt nur anzunähern, und dass jedes Pro- dukt angreifbar ist. Es gibt 100 Vektoren für so einen Angriff. Das beginnt beim Verhalten des Konsumenten und endet damit, wie der Chip auf diesem Produkt programmiert wurde, wo er herkommt, wie die Lieferkette dafür aussieht. Dazu

komplementär hat sich in den letzten zehn Jahren ein gigantischer Markt entwickelt, wo alle diese Angriffsvektoren von verschiedens- ten kommerziellen Anbietern bereitgestellt werden. Da ist ein vollkommen unregulierter digitaler Rüstungsmarkt entstanden, und nie- mand, der illegal auf Informationen zugreifen möchte, muss sich Sorgen machen, dass er keinen Weg dafür findet. Das Schlimme ist, dass hier eine Wertedebatte fehlt. Staaten be- dienen sich bei denselben Händlern wie Kre- ditkartenbetrüger, um sich Technologie oder Angriffsvektoren einzukaufen, die sie für ille- gale Handlungen nutzen können, von denen die Menschen, die diese Aktionen betreffen, nichts wissen, und gegen deren Interessen dies in der Regel arbeitet. Ich finde es ganz schwierig, dass demokratisch legitimierte Or- gane sich auf dieselbe Stufe begeben wie Kriminelle.

Daten sind das Öl oder Gold unserer Zeit. Jeder möchte daran irgendwie mitverdienen.

Der Lufthansa Chef sagte vor einiger Zeit in einem Interview: „Es gibt eigentlich kaum jemanden, der mehr über seine Kunden weiß als wir. Nicht Facebook oder Google, son- dern wir: Lufthansa.“ Es sind nicht nur die amerikanischen Großkonzerne, die alles über uns wissen, oder?

DDB: Daten sind das Öl oder Gold unserer Zeit. Jeder möchte daran irgendwie mit- verdienen. Wenn Sie überlegen, wie viele Menschen bei Lufthansa fleißig Meilen sammeln bei allem, was sie so machen, dann weiß die Lufthansa in der Tat sehr viel über alles Mögliche, was mit den Reisegepflogenheiten der Leute überhaupt nichts zu tun hat. Das ist ein Riesendatenschatz. Und da stellt sich die Frage: Mit wem tauscht Lufthansa diese Daten aus? Die nächste Facette des Problems ist, dass wir keinerlei Transparenz darin haben. Damit müsste sich eigentlich ein moderner Ver- braucherschutz beschäftigen.

Wie kommen wir aus diesem Dilemma raus? Brauchen wir einen neuen Gesellschaftsvertrag?

DDB: Wir brauchen als Erstes ein Bewusstsein. Dieses Bewusstsein muss beim Kon- sumenten entstehen, aber auch bei jedem, der in einem Unternehmen irgendetwas mit Daten macht. Ich war vor einiger Zeit auf einer Veranstaltung, da hat vor mir jemand gesprochen, der statistische Auswertungen für Webseiten macht. Und der hat vorgestellt, wie toll genau sie bei jedem Besucher der Seite feststellen können, wer das ist, von welcher Firma er kommt und wie man für jeden Besucher die Web- seite quasi personalisieren kann. Ich habe den Mann gefragt, wie das in seiner Fir- ma eigentlich mit dem Datenschutz aussieht. Da hat er mir erklärt, dass er das gar nicht beantworten kann, weil die Verarbeitung der Daten eine andere Firma über- nimmt, und dass er sich überhaupt nicht damit auseinandergesetzt hat, wie die mit diesen Daten umgeht. Das ist ein super Beispiel für ein Problem unserer Zeit: Dieser Mann hatte gar kein Bewusstsein dafür, dass er Leuten Sachen verkauft, die einen Rattenschwanz an Konsequenzen hinter sich herziehen, über die man nachdenken muss. Wir brauchen also erst einmal dieses Bewusstsein. Als Nächstes brauchen wir ein politisches und regulatorisches Verständnis, das Verbraucherschutz mal als ir- gendetwas anderes betrachtet als die Debatte darüber, wie Lebensmittel gekenn- zeichnet werden müssen. Es gibt keinen Bereich des Lebens, der heute nicht vom Digitalen beeinflusst wird. Trotzdem ist das digitale Geschäft ein Thema, das in der Politik irgendwo abseits geparkt wird. Der Verbraucherschutz ist das Erste, was wir hier brauchen. Ich würde mir wünschen, dass ich für jeden Dienst, den ich nutze, auf einer Seite dargestellt bekommen muss, wie mit diesen Daten verfahren wird: Wo das verschlüsselt wird, ob es verschlüsselt wird, wo das gelagert wird, ob, wie und an wen die Daten weitergegeben werden dürfen. Das würde uns weiterbringen, weil es das Bewusstsein schafft, ohne das wir nicht offen sind für andere Lösungen. Die Menschen müssen ja erst mal verstehen, warum andere Lösungen wichtig sind. Die Krux ist, dass wir zu bequem sind und zu oft denken, dass wir schon mitten- drin in der Digitalisierung sind und alles darüber wissen. Niemandem ist richtig be- wusst, dass wir uns erst ganz am Anfang befinden und sich die Welt in zehn, zwan- zig Jahren in einem Maße verändert haben wird, das wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Ich glaube, den Leuten ist durchaus bewusst, dass da etwas richtig Großes passiert. Be- quemlichkeit ist ja eine Abwägung. Wenn Bequemlichkeit wehtun würde, dann wäre es nicht mehr bequem. Es haben eben zu wenig Leute bisher einen konkreten Schaden erlitten.

DDB: Wichtig ist, zu verstehen, dass es nur einen einzigen Fall braucht. Wenn bei Facebook nur eine Sache wirklich schieflaufen würde und die Daten einmal irgend- wo abfließen oder jemand da vollumfänglich Zugang bekommt, dann ist das Kind in den Brunnen gefallen. Das Schlimme ist, dass wir kein Konzept dafür haben, wie wir gerade jungen Leuten diese Herausforderungen vermitteln. Man muss sich nur mal vorstellen, was passiert, wenn irgendjemand mit Facebook einen Deal macht und das Wertegerüst bei Facebook diesen Deal zulässt, oder bei Facebook jemand zum Mitmachen gezwungen wird und all diese Daten auf einmal durch jemanden genutzt werden, der nicht das Beste im Sinn hat.

Bei WikiLeaks war Ihr Ziel, für mehr Transparenz in der Politik zu sorgen. Hatten Sie damals das Gefühl, an etwas ganz Großem zu arbeiten?

DDB: Ja, ein bisschen schon. Das kann man gar nicht anders sagen. Es war wahr- scheinlich die spannendste, aufregendste Zeit meines Lebens, und die wird sicher- lich so nicht noch mal kommen. Diese Zeit war natürlich auch dadurch geprägt, dass ich nachts irgendwann halbtot hinter meinem Schreibtisch in den Sitzsack ge- fallen bin, mich morgens wieder rausgequält habe und während der paar Stunden Schlaf schon wieder irgendetwas Neues passiert ist. Ich wusste nie, was mich heute an Dokumenten oder Enthüllungen erwartet. Das konnte etwas ganz Großes sein oder etwas ganz Kleines. Für mich persönlich waren die kleinen Geschichten immer sehr viel spannender, weil man direkter sehen konnte, welche Rolle sie für irgendein Individuum oder eine kleine Gemeinschaft spielen.